Sind Frau und Mann gleich?

Frauen sind wichtig. Gott liebt Frauen und sie sind ein absolut unersetzlicher Baustein in der Gemeinde. Doch was sind die Unterschiede zwischen Mann und Frau? Offensichtlich ist: Beide Geschlechter haben durchaus verschiedene Stärken.

Zuerst eine Frage: Angenommen Du wärst der Trainer der Fussballnationalmannschaft. Würdest Du den Stürmer Thomas Müller ins Tor stellen oder Torwart Manuel Neuer im Mittelfeld spielen lassen? Sicher nicht. Denn wenn Du das Spiel gewinnen möchtest, dann ist die Team-Aufstellung nach Talent und  Stärke der Spieler sehr wichtig.

Genauso ist es im „Team Gott/Jesus“. Gott hat beide Geschlechter verschiedenartig und mit verschiedenen Stärken geschaffen, „als Mann und als Frau“. Wenn das Geschlecht unwichtig gewesen wäre, hätte Gott ja auch nur ein einziges Geschlecht schaffen können. So gibt es beispielsweise Fische, die sogenannte Zwitter sind, d.h. sie tragen beide Geschlechter in sich.

Warum sind Mann und Frau verschieden?

Die Verschiedenartigkeit der Geschlechter zeigt sich schon am Aussehen und am Hormonspiegel. So ist beispielsweise bei Männern der Testosteron-Spiegel deutlich höher ausgeprägt. Dies dient einem ausgeprägten „Beschützerinstinkt“. Hier kann man berechtigterweise einwenden, dass dies ja heutzutage nicht mehr nötig wäre. Im körperlichen Bereich partiell durchaus, aber im geistlichen Bereich nicht. Es ist Aufgabe der Männer die Werte und die Ordnungen innerhalb der Familien zu schützen. Hier ist Kraft und Durchsetzungsvermögen gefordert (z.B. bezüglich der Auseinandersetzung mit der Medienwelt). Hier gilt es, dass man sich auch einmal gegen gewisse Meinungen stellt (z.B. Sex vor der Ehe) und die Familie bzw. die Kinder so vor Schaden schützt. Frauen dagegen haben Ihre Stärken eher im zwischenmenschlichen Bereich, wenn es um soziale Bindungen geht.

Die Frage stellt soch also: Macht es nicht Sinn, dass wir Männer und Frauen uns da engagieren, wo es für Gott am meisten Frucht bringt? Also gemäß unseren Gottgegebenen Stärken?

Wie wird die LIEBE mit einer festen Aufgabenverteilung gefördert?

Wenn es feste Rollen in einer Gesellschaft gibt, dann fördert dies auch nachhaltig den Halt und den Erhalt einer Gesellschaft. Erneut eine Frage: Wenn Du ein Kind wärst. Wäre es nicht schöner, wenn Deine Mutter zu Hause ist, wenn Du von der Schule nach Hause kommst? Oder: Wo hast Du als Kind mehr Wärme und Zuneigung gefühlt? Dies wird in der Regel eher die Mutter als der Vater gewesen sein.

Es gibt auch diverse Studien, die wissenschaftlich belegen, wie wichtig die echte Liebe einer Mutter für die Erziehung und die Förderung eines Kindes ist. Glaubst Du, dass eine Kita oder ein Mann eine gleichwertiger Ersatz sein kann? Ich denke „Nein“. Denn die besondere Beziehung zwischen „Mutter und Kind“ zeigt sich auch äußerlich. So kann nur die Mutter ein Kind säugen. Auch dabei wird durch den Augenkontakt eine tiefe Bindung hergestellt.

Also ganz egal was uns bedenkliche Theorien wie das „Gender Mainstreaming“ glauben machen wollen: Frauen haben ganz klar Gottgegebene Vorteile im Bereich „Fürsorge/Familie“. Daher müssen wir unbedingt die Frauen bestärken, die ihre Lebensaufgabe in Ihrer Tätigkeit als Hausfrau und Mutter sehen. Denn dieser Dienst ist die von Jesus propagierte „gelebte Barmherzigkeit“ in vielleicht reinster Form. Dies ist i.d.R. viel fruchtbarer als eine Karriere in der Wirtschaft. Denn so stärken wir unsere Kinder und auch den gesamten Leib Christi. Ganz entsprechend Gottes Wunsch: „Seid fruchtbar und mehret euch“ („Mehren“ bedeutet statistisch in jedem Fall mehr als zwei Kinder).

Noch ein Ermutigung an alle Frauen: Ihr seid Prinzessinnen des Reiches Gottes und unermesslich wertvoll. Wenn wir euch nicht hätten, gäbe es keine Familien und keine Kinder. Ihr seid unersetzlich im Leib Christi. Euer Wert definiert sich allein durch eure Stellung vor Gott und nicht durch irgendwelche weltlichen Erfolge bzw. eine berufliche Karriere. Lasst euch das von den Medien nicht einreden.

Welche Stärken hat eine Ehefrau im Leib Christi?

Auch hier liefert das Wort Gottes eine gute Basis:

„…damit sie (die alten Frauen) die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, besonnen zu sein, keusch, häuslich, gütig, und sich ihren Männern unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert wird.“ Titus 2,6

Die Eigenschaften, die hier aufgezählt werden sind die Attribute einer Home-Managerin (ich ziehe dieses Wort dem Begriff „Hausfrau“ vor; ganz einfach weil es die hohe Wertigkeit widerspiegelt). Demzufolge ist es gut, wenn eine Frau ausschließlich die Familie zu Hause managed. Dies meint jedoch nicht, dass jede Ehefrau ihren Schwerpunkt zu Hause haben muss. Wir sind frei durch den Tod Jesu am Kreuz. Dadurch hat jede Frau die freie Entscheidung. Dennoch glaube ich, dass auch in diesem Bereich eine Orientierung an Gottes Wort langfristig am meisten Frucht bringt. Dies zeigt sich u.a. daran, dass die Mutter oft der Mensch im Leben ist, zu dem wir die größte Bindung haben. So schrieb ein bekannter US-Grammy-Gewinner: „„Meine Mutter ist eine unglaubliche Frau. Ich spreche auf dem Album sehr viel über sie. Sie brachte mich ganz alleine bis zu diesem Punkt. Sie ist die wichtigste Person in meinem Leben.” Leider werden wahrscheinlich viele Frauen, die ihren Kinderwunsch einer Arbeitstätigkeit geopfert haben, erst im hohen Alter merken, dass Ihnen etwas wichtiges fehlt.

Die Aufgaben eines Mannes im Leib Christi?

Nicht zu vergessen ein Wort zu den Aufgaben eines Mannes :

„Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort …Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde.“ Epheser, 5, 25-30

Der Mann hat also die Aufgabe seine Frau/Familie zu nähren und zu pflegen und sie so zu lieben wie Christus die Gemeinde. Er ist also verantwortlich für die materielle Versorgung sowie die geistige Leitung der Familie.

Ergo: Egal ob Du ein Mann oder eine Frau bist. Mache Dir keinen Druck. Kein Mann kann wahrscheinlich von heute auf morgen Seine Frau lieben wie Christus die Gemeinde! Und für einige Frauen ist es eventuell nicht ganz leicht die Worte hier anzunehmen. Doch egal was wir tun oder nicht tun. Wenn wir Jesus als unseren Herrn angenommen haben, sind wir gerecht vor ihm. Wenn gewisse Dinge schwierig für Dich sind, dann beten einfach: „Lieber Herr Jesus, leite mich und zeige mir den guten, richtigen Weg. Amen“. In der Bibel steht zudem, dass wir „verwandelt“ werden in Gottes Ebenbild. Und eine „Verwandlung“ geht nun mal nicht von heute auf morgen vonstatten. Habe daher Geduld.

Frauen als Pastorinnen?

Jetzt zum Dienst in der Gemeinde. Wir wir schon oben sehen konnten, obliegt die geistige Leitung innerhalb der Familie dem Mann. Wie verhält es sich innerhalb der Gemeinde? Auch hier ist es so, dass Gott Mann und Frau verschiedene Stärken gegeben hat. Essentiell ist vor allem folgender Bibelvers:

„Ebenso (will ich) auch, dass sich die Frauen … schmücken … durch gute Werke, wie es sich für Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen … Eine Frau soll in der Stille lernen, in aller Unterordnung. Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, daß sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten. Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und geriet in Übertretung“ 1. Tim 2. 9-12

Aus diesem Vers wird klar, wie der Apostel Paulus das ganze sieht. Für Frauen ist es also gut wenn sie aus den zwei genannten Gründen nicht „lehren“ bzw. als Pastorin tätig sind (die Verbreitung des Evangeliums durch Frauen ist damit nicht gemeint), sondern sich mit „guten Werken“ schmücken . Was sind gute Werke? Dies lesen wir drei Kapitel weiter in 1. Tim 5, 10:

„…ein Zeugnis guter Werke hat; wenn sie Kinder aufgezogen, Gastfreundschaft geübt, die Füße der Heiligen gewaschen, Bedrängten geholfen hat, wenn sie sich jedem guten Werk gewidmet hat.“

Fazit

Auf dieser Welt gibt es einen Kampf zwischen Gut und Böse (Jesus hat wohl am Kreuz den endgültigen Sieg des Guten „vollbracht“. Dennoch gibt es noch Auseinandersetzungen bis zum Wiederkommen Jesu Christi).  Daher können wir den Leib Jesu mit einer Fussballmannschaft vergleichen: Das „Team Jesus“ macht dann am meisten Tore, wenn jeder an der Position spielt, wo er Gottgegebene Stärken hat. Insofern macht es Sinn, dass Männer an einer anderen Position spielen als Frauen. Wenn jetzt alle nur noch im Sturm spielen wollen würden (also z.B. Karriere machen wollen würden), dann wäre dies langfristig sehr schädlich für den Leib. Denn dann hätte der Gegner bei Kontern leichtes Spiel, weil Torwart und Abwehr fehlen. Wichtig auch: Alle Teammitglieder (Männer oder Frauen) sind gleich wichtig und nicht zu ersetzen! 🙂
Wenn Du ein Entscheider/Leiter in einer Gemeinschaft bist noch ein Rat: Es macht durchaus Sinn sich bei der Auswahl von Leitungspersonen an diesen Empfehlungen hier zu orientieren bzw. entsprechende Vorschläge zu machen.

Eine sehr empfehlenswerte tiefergehende Auslegung des Themas „Frauen in der Gemeinde“ findest Du auf https://www.cai.org/de/bibelstudien/frauen-im-christlichen-dienst

Abschließend noch zwei wichtige Punkte:

1 ) Ziel des Glaubens ist allein die LIEBE und nicht das Befolgen von Geboten. Daher mache Dir keinen Druck wenn bei Dir manche Dinge noch anders als oben geschildert laufen. Vertraue Jesus und seiner Leitung.

„das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.“ 1 Tim, 1, 5

2 ) Ich glaube, dass Gott diese Welt mit allen Naturwundern perfekt erschaffen hat. Gleichsam bin ich überzeugt, dass er uns ein fehlerfreies Handbuch (Bibel) geschenkt hat, das seinen guten Plan mit uns klar offenbart. Insofern glaube ich an die vollständige Wahrheit von Gottes Wort.

Herzliche Grüße,
Dein René (Mehr über mich?)

PS. Weiterer Tipp: Mein Artikel über das „Glück„.